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Fussball : SG Jevenstedt/Hamweddel war ein harter Brocken

C-Jugend start mit 5:3 Arbeitssieg in die Kreisliga

Viele dreckige Trikots zeugten nach dem Spiel von dem was davor passierte: Mit einem hart erkämpften 5:3 Auswärtssieg bei der SG Jevenstedt/Hamwedel startete die SG Dänischer Wohld Neudorf/Osdorf (SG DWNO) in die entscheidende Rückrunde der Kreisliga. Dabei mussten die SG'ler zeitweilig sogar einen Rückstand aufholen.

Nasskalt war es am Samstag in Hamweddel, als die Partie des Kreisligaauftsteigers gegen die SG DWNO angepfiffen wurde. Die Neudorfer mussten dabei auf Erik Koch, Felix Striepke und Zauberer Jakob Henningsen verzichten. Zudem reiste Leon Kühl angeschlagen mit zur Partie. Glücklicherweise kehrte Nico Kaczmarczyk nach fast 4-monatiger Abwesenheit ins Team zurück.

Das die Jungs aus den Tiefen des Krfeises Rendsburg/Eckernförde nicht irgendwer sind, hatte man schon bei den Kreishallenmeisterschaften gesehen, als sie nur ganz knapp den Titel hinter den Eckernförder SV verpassten. Körperlich sehr präsent wirkte das Team und ist es auch.

Von Beginn an entwickelte sich eine gute Partie mit vielen kämpferischen Elementen bei tiefem Geläuf.

Die erste Großchance besaßen die Hamweddler bei der ein Stürmer frei vor Keeper Jaconsen auftauchte, der aber mit einer stoischen Ruhe die Situation für sich entschied. Danach drehten die Neudorfer auf. Bei drei Großchancen von Prall hatte der TSV Anhang den Torschrei auf den Lippen, wenn nicht sogar bereist ausgeschrien. Es dauerte bis zur 25. Minute als ein Zuckerpass von Niklas Lundius auf den diagonal einlaufenden Kimo Heik einen Zuspieler fand. Heik überwand den herauslaufenden Keeper mit einem gefühlvollen Heber. Auch danach behielten die Neudorfer etwas die Oberhand, kamen zu einem Abseitstor von Prall. Aber auch Jacobsen hatte bei einer 1:1 Situation wieder die Gewinnerhand im Spiel und bewahrte die Neudorfer vor dem Ausgleich. Kurz vor dem Halbzeitpfiff nutzen die Gäste allerdings einen erneuten Konter zum Ausgleich.

Nach der Pause wogte das Spiel zunächst hin- und her. Eine umstrittene Freistoßentscheidung nutze der Hamweddler Kruse dann in der 40. Minute zur 2:1 Führung.

Die SGDWNO'ler gaben sich damit aber keineswegs geschlagen. Ihr Kampfgeist war geweckt. Sie kamen nun deutlich besser ins Spiel.
Prall war es, der eine schöne Hereingabe von Kaczmarczyk zum 2:2 Ausgleich nutze. Es folgte in der 52. Minute der Galaauftritt von Niklas Lundius, der im Vollspeed mit Zug zum Tor drei, vier, fünf Gegner schwindelig spielte, Richard Arndt vor dem Tor mustergültig bediente und dieser wiederum zum 3:2 traf. Nun schien die Sache in die richtigen Bahnen zu laufen. Denkste! Auch die Jevenstedt/Hamweddler hatten einen sehr guten Tag und kämpften mit Mann und Maus. Ein schön vorgetragener Angriff wurde postum zum 3:3 Ausgleich genutzt. Mund abwischen - weiter geht's. Schließlich wollen sie in dieser Saison viel erreichen, dachten sich die SG'er.

Es war Christopher Prall, der für die Entscheidung sorgte. Sein Doppelschlag in der 58. und 59.Muinte sorgte für Klarheit im Spiel und beim Gegner. Zunächst zog er herrlich in aus halblinker Position mit links ab, dann wurde er erneut im Strafraum von Kaczmarczyk mustergültig bedient. Danach hätte die NB'ler sogar noch etwas fürs Torverhältnis tun können. Der junge Matti Marxen mit einem Strafraumsolo, Prall und andere trafen aber nicht mehr, so blieb es beim letztlich gerechten 5:3 Sieg.

"Das war harte Arbeit heute, aufregend und hat Spaß gemacht. Die Jungs haben nie aufgegeben und wirklich gekämpft. Jevenstedt/Hamweddel ist ein körperlich sehr präsenter Gegner, aber immer fair. Sie werden in der Kreisliga mit Sicherheit eine gute Rolle spielen. Für uns beginnt mit dem Spiel der entscheidende Teil der Saison. Wir werden jetzt bis Anfang August focussiert und hart arbeiten müssen. Schließlich verfolgen wir in der Liga ehrgeizige Ziele. Außerdem freuen wir uns schon tierisch auf den Norhalne Elite und den Norway Cup," so die TSV-Trainer Michael Huchthausen und Helge Kühl nach dem Spiel.

Tor: Finn Jacobsen
Feld: Moritz Möller, Felix Beirow, Jonas Arp, Mika Marxen; Kimo Heik, Niklas Lundius, Richard Arndt, Tjark Lindner; Leon Wuttke, Christopher Prall; Leon Kühl, Nico Kaczmarczyk, Matti Marxen