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Floorball : U13-Floorballer schaffen Einzug ins Final four

14:1 Kantersieg im Viertelfinale gegen Schwarzenbek

Garding: Über 3 Stunden Fahrzeit für Hin- und Rücktour – für ein Spiel. Gerne nahmen die U13-Floorballer diese Aufgabe wahr und fuhren am Sonntag zum Viertelfinale auf die Eiderhalbinsel. Dort wartete mit dem TSV Schwarzenbek eine Mannschaft aus der Regionalliga Süd auf die Nord-Titelträger.

: U13-Floorballer schaffen Einzug ins Final four Der TSV war ohne die beiden Röhl-Brüder (weilten auf Verwandtenbesuch in Berlin) und Ben Janßen angetreten. Bereits beim Eintreffen in der Gardinger Turnhalle wurden sie überrascht. Der amtierende Landesmeister Gettorfer TV war dort bereits rausgeflogen und der kommende Gegner, der TSV Schwarzenbek, hatte den TSV Neuwittenbek in der Qualifikation mit 15:2 besiegt. Keine leichte Aufgabe deutete sich für die tsvnb’ler an.

Die Geschichte des Spieles ist dann doch schnell erzählt, zu einseitig war die Partie: Die Neudorfer siegten auch in der Höhe völlig verdient mit 14:1. Bereits nach gut 2 Minuten war klar, woher an diesem Tag der Wind wehte. Bis dato waren die Schwarzenbeker eigentlich nicht über die Mittellinie gekommen. Die Neudorfer schnürten sie oftmals bereits hinter ihren Tor ein und vergaben mehrere Chancen. Niklas Lundius war es dann vergönnt, für die 1:0 Führung zu sorgen. Prall sorgte dann für die 2:0 Führung bevor sich die Neudorfer im Spielaufbau einmal unkonzentriert zeigten und den Gegner praktisch zum Tore schießen einluden. Doch damit hatte es sich dann auch wieder. Kapitän Leon Kühl, Mika Marxen und erneut Kühl sorgten für den ungefährdeten 5:1 Halbzeitstand.

Nach der Pause agierte man agil weiter und kam praktisch im Minutentakt zu weiteren Toren: Erneut Leon Kühl eröffnete den Torreigen. Christopher Prall mit einem Doppelschlag, Jonas Arp, Moritz Möller (bzw. ein Eigentor der Schwarzenbeker), erneut Arp und zum Schluss zweimal Mika Marxen trafen zum 14:1 Endstand.

Nach dem Sieg ging es rasch weiter nach Sankt Peter. Nordseeluft schnuppern stand auf dem Programm. Die Wungs hatten dabei enormen Spaß, die Eltern vergnügten sich derweil in einem Restaurant auf Stelzenhäusern.

„Der Ausflug hat heute Spaß gemacht, das Spiel war doch sehr einseitig. Wir wurden nicht gefordert und Schwarzenbek hat vielleicht im ganzen Spiel 4,5 mal auf unser Tor geschossen. Sie selbst hatten einen guten Keeper dabei. Es ist für die Gegner halt schwierig, weil alle meine Spieler enorm (antritts-) schnell sind. Darüber hinaus verstehen sie es alle mit Bällen umzugehen und wissen wie man im Raum spielt. Trotzdem habe ich es vor der Saison nicht für möglich gehalten, dass wir so weit kommen. Schließlich trainieren wir pro Woche maximal eine halbe Stunde. Aber wir haben eben auch eine mit hochkarätigen Sportlern besetzte Trainingsgruppe, die sich fortlaufend gegenseitig puscht. da bleibt im Training keiner gerne stehen. Gerade das bringt die Wungs weiter. Nun sind wir sogar selbst Veranstalter beim Final four am 12.4 in der Gettorfer Turnhalle am Sander Weg. Die Gegner dort werden sicherlich in ganz anderes Kaliber sein. Mal sehen, was uns da so gelingt. Wir sollten das aber schlichtweg genießen,“ so TSV-Trainer Helge Kühl nach dem Spiel.

Tor: Finn Jacobsen (1.Halbzeit), Kimo Heik (2. Halbzeit)

Feld: Niklas Lundius, Mika Marxen, Leon Kühl; Richard Arndt, Christopher Prall, Nico Kaczmarczyk; Moritz Möller, Jonas Arp, Wencke Bürgel, Luis Kühl