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Floorball : Lob von allen Seiten für den Auftritt der U13

U13-Floorballer siegen beim Bordesholmer Weihnachsturnier

Ein besonderes Lob gab es zum Schluss von SH-Floorball-Präsindentin Elke Scholz höchstpersönlich und von den Herren-Bundesligaspielern aus Neuwittenbek für die U13-Floorballer des TSV. Toll hätten sie gespielt und eine außergewöhnliche Leistung gezeigt beim 1. Bordesholmer Weihnachsturnier. Man freue sich sehr, dass ein eigentlich Fußball orientiertes Team fast vollzählig nun auch Floorball spiele. Machen wir übrigens sehr gerne!

Mit eigentlich 10 Spielern ging es in Bordesholm los. Ab dem 3. Spiel war dann noch Matti Marxen, der eigentlich nur zuschauen wollte, dabei. Ben Janßen war es im Tor zu langweilig geworden und er überredete den jungen TSV'er vortan das Tor zu hüten. Das tat er übrigens erstmals in seinem Leben sogar sehr gut, insbesondere im letzten Spiel gegen die Herren-Bundesliga-Mannschaft aus Neuwittenbek.

Zu den Spielen: Im ersten Spiel ging es gegen eine junge U11'er Truppe des Gettorfer TV. Diese wehrte sich tapfer, musste sich aber mit 11:0 nach 12 Spielminuten geschlagen geben. Danach ging es gegen die Dithmarscher Truppe aus Wesseln. Auch hier hatte man das Spiel die ganze Zeit über im Griff und siegte erneut verdient mit 5:2. Barklesby war im dritten Spiel eine härtere Nuss, hatte aber eigentlich auch keine wirkliche Chance. 5:3 lautete hier das Endergebnis. Im Spiel vier wartete der Gastgeber auf die tsvnb'ler. Auch hier war der Gegner chancenlos. 9:0 lautete das Endergebnis.

Dann wartete noch ein echtes Highlight auf die jungen Neudorfer. Der Gegner war kein geringerer als die Herren Bundesliga-Mannschaft des TSV Neuwittenbek. Eine tolle Idee des Gastgebers. Und siehe da: Mussten die Neudorfer bis dato nicht viele Schweißperle abwischen, liefen sie plötzlich um ihr Leben, spielten toll mit, waren natürlich unterlegen und verloren am Ende mit 1:4. Neuzugang Nico Kczmarczyk hieß der stolze Torschütze. Ein Kompliment von hier aus an die Mannschaft aus Neuwittenbek: Ihr habt Euch großartig und vorbildlich auch außerhalb des Spielfeldes verhalten. So vermittelt man Spaß an einer Sportart. Einfach sympatisch.

Da das Ergebnis nicht in die Wertung einging, errangen die Neudorfer naturgemäß den Turniersieg. Dabei fehlten noch Niklas Lundius, Bastian und Patrick Röhl, Keeper Kimo Heik und Finn Jcobsen,

Moritz Möller erhielt zudem den Pokal für den besten Vorlagengeber. Er spielte dabei mit Leon Kühl in einem Block, der fast die Hälfte der Neudorfer Tore erzielte. Christopher Prall wurde als zweitbester Vorlagengeber des Turnieres ausgezeichnet.

"Das war doch ein toller Jahresabschluss für unser neu gegründetes Floorballteam. Wir haben nun alle 9 Spiele des Jahres überzeugend gewonnen. Insgesamt können wir uns dafür aber bisher noch nichts kaufen. Wir wollen diesen tollen Sport weiter mit viel Freude betreiben und werden am Ende sehen, was dabei raus kommt. Heute war es so, dass wir nie ernsthaft in Schwierigkeiten gekommen sind, die Partie gegen Neuwittenbek dabei natürlich ausgenommen. Aber gerade in diesem Spiel hat man gesehen, wozu die Spieler eigentlich in der Lage sind. Hat Spaß gemacht und bedarf aus unserer Sicht einer Wiederholung im kommenden Jahr," so TSVTrainer Helge Kühl nach dem Spiel.

Mit dabei waren: Ben Janßen, Matti Marxen, Richard Arndt, Mika Marxen, Jonas Arp; Moritz Möller, Wencke Bürgel, Leon Kühl; Christopher Prall, Nico Kaczmarczyk, Luis Kühl.

Und es folgt noch eine kleine Anekdote zum Sportgeist der Truppe: Kaum wieder in Neudorf wurde Leon Kühl von Ligaspieler Oliver Schöttle gefragt, ob die Truppe nicht Abends noch beim Weihnachtsturnier der Herren- und Damenmannschaft mitspielen möchte. Gegen den eigentlichen Wilen seines Trainers (und Vaters) und aufgrund eines zufälligen Treffens in Gettorf bei Dillenburg, waren rasch auch Jonas Ap, Kapitän Christopher Prall, Mika Marxen gewonnen. Zwei weitere kurze Telefonate mit Richard Arndt und Ben Janßen sowie Kumpel Felix Striepke aus Gettorf - fertig war ein Team. Die Jungs spielten übrigens nicht schlecht und wurden sogar Dritter des abendlichen Weihnachtsturnieres. "So etwas ist wohl nur in Neudorf möglich," lautete das Schlussfazit von Papa Volker Arndt.