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Fussball : So fühlen es sich gebrauchte Tage an

D-Jugend unterliegt Holstein Kiel mit 0:7

Tagelanger Dauerregen, Sturmböen - Spielabsage? Nein, die D-Jugend wollte unbedingt gegen Holstein Kiel spielen. Wären sie man an diesem Tage nur zu Hause geblieben. Nichts zu holen gab es gegen eine sehr gut aufgelegte KSV. Bereits nach wenigen Spielminuten war das Spiel entschieden, da stand es nach zwei Abwehrfehlern und einem Sonntagsschuss bereits 3:0 für die Gäste aus der Landeshauptstadt.

Erst danach wachten die Neudorfer auf und kamen besser ins Spiel, dass von nun an zumindest halbwegs auf Augenhöhe gestaltet werden konnte. Allerdings spielten sich die Kieler klarere Torchancen heraus und kamen zu zwei weiteren Toren bis zur Halbzeit. Auf Neudorfer Seite war nur ein Lattentreffer von Leon Kühl zu verzeichnen.

In der Pause baute Trainer Helge Kühl das Team um. Das Spiel war entschieden, Zeit zum Testen war angesagt. So Kimo Heik rückte auf die rechte Abwehrseite, Moritz Möller in die Abwehrmitte, Leon Kühl ging in den Sturm, Janßen ins Mittelfeld. Und siehe da: Die TSV'ler spielten nun richtig gut mit, die besseren Torchancen nutzte aber die KSV mit zwei weiteren Toren zum 7:0.

"Holstein hat heute wirklich sehr gut gespielt, gut gegen den Ball gearbeitet und schön in die Spitze gespielt. Genau dass eigentlich, was wir am Freitag noch im Training geübt hatten. Nach den frühen Toren war das Spiel entschieden. Wir haben leider unser Kombinationsspiel heute überhaupt nicht aufziehen können, uns in zu vielen Einzelaktionen verheddert und uns nicht gut freigelaufen. Im Mittelfeld haben wir die Passwege nicht richtig zugestellt und in der Abwehr wahren wir dann einige Male zu weit weg vom Mann. KSV-Spieler Lukas Wolf hatte zudem leider einen seiner Sahnetage und uns gleich vier Tore eingeschenkt. Nun konzentrieren wir uns auf das kommende Spiel in Fockbek. Das waren in den letzten Jahren auch immer legendäre tolle Begegnungen," so TSV-Trainer Helge Kühl nach dem Spiel.

Tor: Finn Jacobsen
Feld: Moritz Möller, Leon Kühl, Mika Marxen, Richard Arndt, Niklas Lundius, Christoper Prall, Kimo Heik, Ben Janßen, Jonas Arp und Wencke Bürgel.